Für die 1,2 Millionen Mitarbeiter in der Pflegebranche gibt es ab sofort mehr Geld. Seit dem 1. Mai 2020 gelten in der Alten- und ambulanten Krankenpflege erstmals branchenweit verbindliche Mindestlöhne, die sich nach der jeweiligen Tätigkeit und Qualifikation richten.

Höherer Mindestlohn für die Pflegebranche

Für Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung wird der Mindestlohn bis zum 1. April 2022 in vier Schritten auf 12,55 Euro steigen. Bei qualifizierten Pflegehilfskräften wird der Lohn bis dahin auf bundeseinheitlich 13,20 Euro und bei Pflegefachkräften auf 15,40 Euro pro Stunde angehoben.

Mehr Urlaubstage

Darüber hinaus wird es für alle Beschäftigten in der Pflege zusätzlich zum gesetzlichen Urlaub mehr Urlaubstage geben: bei einer 5-Tage Woche werden für 2020 zusätzlich 5 Tage gewährt, für 2021 und 2022 jeweils zusätzlich sechs Tage.

Alle Infos zum Mindestlohn in der Pflegebranche

Mehr dazu in der Pressemitteilung der Bundesregierung vom 22.04.2020:
Höhere Mindestlöhne, mehr Urlaub

Hier geht es zur Verordnung auf der Homepage des BMAS:
Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche